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Meine herzallerliebsten Glückwunschdrogenpartienten,

Polemik kann die Welt nicht retten.

Wiederholtes Umformulieren von Realitätsbezügen steigert nicht das Wohlbefinden, ganz im Gegenteil, es erweist sich als eine Art Stubenfliege. Ihr tut mir keinen Gefallen.

Nicht in diesem Tonfalle, Mademoiselle, nicht in dieser Hierachie !

Betrachtung des Heimat-Begriffes unter dem Aspekt des Vorhandenseins von Brotschneidemaschinen in Retro-Optik und  drei Kubikmetern Käsekuchen.

Fernweh.

Alles ist immer so sensualistisch, alles ist so trist… Irgendwas von Quelle.

Vielleicht ein Rasenmäher. Das Leben synchronisiert einen Wellengang und mehr.

Trotzdem,…

…irgendetwas fehlt, weil niemand mich auf die Unnötigkeit von avantgardistisch performter Liebeslyrik im 21. Jahrhundert aufmerksam macht und den narzistischen Zug meiner suizidalen Tagträume bemalt und meine Fresse hält, wegen den Kausalketten und so.

Ich bin ein Kommunikationsdilemma  und warte auf den Winter.

Ecce:

Umstände subtiler Tragik vergolden diesen Tag..

Farewell

(Lethargische Protagonistin entschwebt auf einem grünen Pony, während Nietzsche am Bühnen-/ Weltenrand  „Nothing else matters“ auf einem Kamm vertont und es weisse Rosen regnet.)

15.10.07 13:39


Rautavistik, Baby !

Um sich ein wenig essayische Zeitverschwendung zu Gemüte zu führen.

Die Zwischensequenz, ja und was sonst noch so gefällt, weil das Leben kein Ponyhof ist, aber dafür eine Expresskasse mit zeitweise ständig viel zu vielen Mastercard- Kunden, die mir über die Wahrnehmung trampeln.

Oder:

Das Leben ist eine Gleichung mit der Summe null. Das Leben scheisst auf Variablen,vorzugsweise am Ende und dann Ethanol und Methadon.

F(x) = O ->  F( menschliche Existenz) = Blablablaemotionalisierteescheisseblanichts

 

Es ist nicht fair, aber das behauptet auch niemand.Wenn du dich drehst, kann es passieren, dass dir ein schwedischer Exportartikel alias Vreta das Sofa  die Kehle zerfleischt, trotz der Qualitätsgarantie und bunter Bilder an Bahnhofsklotüren und so. Vanitas.

Besser ist es, you know ?

Jemand sollte die multitude Kondolenzsituation der Sozialbagage erkennen und drüber schreiben. Ehrlich. Ameisenhaufen sind der bessere Sozialstaat.Und wenn es regnet , bleiben alle Himmel gleich. Die Sonne über Marrakesch ist in Wirklichkeit ein Schneemann und der Mond ein invalider LKW- Reifen mit Hang zur Gelbsucht, so bleibt doch alles beim Alten, nur die Interpretation ist neu.

Meinungsfreiheit, was ist schon Meinungsfreiheit?

Ich gründe eine Gewerkschaft ! Ich fordere 35 % weniger Desillusionierung für mich und meine imaginären Schachfreunde ! ( Montags bis Freitags spielen wir Vietnam, aber am Wochenende wohnen wir in Lebkuchenhäusern)

Das totalitäre System des wissentschaftlichen Realitätszwangs MUSS gestürzt werden !Es lebe der Realitätsverlust, Baby, verstehst du das ?Am Ende des U-Bahn-Schachtes bleibt die Rautavistik.

Immer und für

Die römische Zeitrechnung

ist doch überholt.

„Und wir?“
„WIR werden Sommer !“

9.10.07 16:02


Pseudo-Eremitisches aus Tante Globa´s Lieblingsschrank

Ein übertrieben grosses Viertel meines Restdaseins verbringe ich im Inneren eines schwedischen Exportartikels, unterhalte mich mit fragförmingen Kleiderbügeln und bin entzückt über den Pariser Flair einer blauen Reisetasche.Die werktägliche Irrelevanz steht summend in der Küche und schmiert mir ein Nutellabrot,während im Moment der Eindruck von Comicverfilmung gastiert und irgendwie ist das alles, was die Kleinstadtsituation zu bieten hat. Zeitweise diagnostiziere ich eine akute Form von emotionaler Tuberkolose kleiderbüglerischer Seits und weine und frage mich wieso.

Aus sozialpolitischen Gründen wünsche ich mir eine Ameise in einem Glas, zum Mensch-ägere-dich-nicht spielen, Discodance und für empathisches Sich-gegenseitig-den Rücken-schrubben an Badewannentagen.

Plusquamperfekt:

I never met a more impossible girl...

24.8.07 16:45


Auf der Suche nach dem Betabet...

weil ich keinen Grund mehr zum Weinen habe.Ich entwende eine Flugzeugturbine und platziere einen Agrarstaat auf Vanitas´ Fuss.Tod der Springtide, man hätte es nicht wissen können...

?

---Cut---

Eine zehnjährige Wunschdramatugie erscheint mir ausgesprochen somatisch

(Contra:Anbetabethismus bezüglich Beziehungsfachtermina mit Fremdwörtern und Alpha und so ?

Dem entgegenzusetzen sind lediglich metatheoretische Machbarkeitsstudien mit Hang zu vorübergehenden Eximpressionen,das ist nunmal so, unangefochten, weilich projeziere meine Desozialisation auf ein Wiener Opernhaus und sie singen Moritaten und ich esse Mandelschokolade, den ganzen Tag,wegen dem möglichen Strukturwandel der Ingredentien und den sechziger Jahrenund ich fühle mich wie Gregor Samsa in Flamingoform.

God just fell in love with me....

23.8.07 07:24


Mademoiselle Alma erweist an einem Karfreitag einer klischeerostenden Parkschaukel die Ehre.Während etwas Sonne im Abendsmog errötet,zitiert ein erwerbsloser Ex-Bürokrat, plus zugehörigem Restalltag in Formeines Jacketts, Marx und feiert seine postkomatische Erleuchtung im Rahmen eines Hauseinganges...Alma zweifelt den potenziellen Wahrheitsgehalt der Aussage:

"Was mich nicht umbringt, macht mich stärker"

ernsthaft an, aufgrund eines ihrer familiären Situation ensprungenen gestörten Verhältnisses zu Clowns, Aussichtstürmen und der permanent- involvierten Ratio- Radiologie.

Onkel Herzchirug weint um Alma´s Kindheit, albernerweise.Und sie erinnert sich an Charlotta,die ausschliesslich Bücher liest, deren Titel klingt,als könne man sie essen.

(Wir lieben sie dennoch.)

faktisch/

Charlotta ist Opportunistin und Gelegenheitsraucherin,mit Hang zu brachialen Pianoklängen...

"Zu notieren gilt:Kunst bleibt horizontal...Esprit Nouveau und Kausalpolemik, Baby !"

Fräulein Alma singt Lady Gnossienne.

21.8.07 15:20


Maiko...

Die abstrus-facettierten Sträuche

-namenlos-

winkeln sich in fragwürdigster Weise dem Himmel entgegen,

Determinismus hebt den Rahmen an die Stirn,

das goldene Herz

im erdigen Tau und Augen die

( ein Julimorgen,

Abseits-Himmels

wegen, Leiterbrand

im Sinngefäss und

Glaubens.-)

die Nähe zerreissen,

von meiner Epidermis,

vom Gesamtbild Wirklichkeit,

Memento,

ich weine in der Nähe einer Strassenkreuzung,

ein LKW existiert vorbei, wahrnehmungsneutrale

Nebenwelt, in mir

du warst nie gerne allein

und ein Schmetterling wirft Sarkasmus

auf die Bühne, meine Knie

- Blut-Stop-Schweigen-Kehlen-Skizze-

echauffierte Sinnbildnacht

und Nacktschnecken am Fahrradweg

du war mir...

mein....

stets mehr als SIE....

2.8.07 22:49


…und sie spielten den ganzen Tag dieses Spiel, Scharade,

quasi stationiere die überholte Familientradition ein semi- funktionelles

Medienimperium am Rande der Nicht-Existenz eines Mitvierzigers ,

der nach Zigarettenqualm und gekauften Akademikerflair stank.

Er litt an einer permanenten Anonymität.

 

Es gab da mal sowas, mit Anfassen und Gelegenheitsillusionen,
Liebe, nein, ein problematischer Begriff,
per Definition, Vögeln bleibt Vögeln,
vielleicht hätten wir einen Kanarienvogel gekauft,
wenn und so.
Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer.
5,7 Quadratmeter Realitätsverlust sind ein schönes Hobby,
mindestens genauso wie Schrebergärten oder Kegeln
oder Freeclimbing.

 

Es tat niemandem wirklich weh,

weil es niemand einsah.

Niemand legt ernsthaft Wert auf eine Realität jenseits seiner Illusionen,

das wäre pseudo-moralistisch und auf die Dauer unbequem.

Es war tragikomisch, als er starb und sich in einen Mamorigel verwandelte,

weil der obligatorische Regen während der pseudo-literarischen  Kondolenzorgie ausblieb

und sie Moritaten spielten, wegen der romanisch-bedingten Wortverwandtschaft

und weil ihre Manieren sie an die Deplatziertheit lateinamerikanischer Formationstänze

auf Gottesäckern, sowie ähnlich symbolisch- überbelasteten Plätzen erinnerten.

 

Er liebte Rosamunde Pilcher und war bis zum Schluss keine spassige Gegenwart, nein.
27.7.07 16:24


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