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Altagsberta, Kleinkunst und immer schön winken...

Mittwoch, 14.12 Uhr und siebenundfünzig Sekunden.
ich matsche ein gutes Viertel Kunst in die chlorfreigebleichte Ausdruckslosigkeit
des DIN A3 Formates. Ja, drei spielt nicht immer Omen und weil meine numerologischen Fähigkeiten mit meinen Handwerklichen gleichziehen,
beschränke ich mich notgedrungen darauf, die Freiheitsstatue aus unsterilen Kleberresten und coloristisch-emanzipierten Flusen zu erheben,
während ein freundlicher Expressionismus, also known as Berta,
Verbalyoga praktiziert
und meine kurz bevorstehende Psycho-Epilepsie einem rosa Brokathandschuh
zu Gemüte führt…

Die Vordergründigkeit des Tapetenfehlens macht mir arg zu schaffen,
das Allgemeinprofil verwischt, ich beschwöre eine Brille inklusive Dolby Surround,
no one cares
nur zur Sicherheit natürlich,
zur Re-Pigmentierung der Gesamtauflage Augenblick,
es nützt nichts, Kölschwasseraromen marschieren auf und
man durchkreuzt die Räumlichkeit

-Eigentum der Stadt Hückelhoven,
weil,
klaust du die Aufschrift, tut´s vielleicht weh-

und spielt dabei wechselwirkend Autorität.
Während meine künstlerische Leistung praktisch nicht stattfindet,
philosophiere ich über den Verbleib der Zwangsbeleuchtung,
die pseudokreativen Frontalgaloppbrüche meiner leidenden Hirnrinde
werden nur um Haaresbreite von Bertas postmodernen Haltungsschäden übertroffen,
das Ziffernblatt knirscht im Brennofen,
Berta mag Vasen, hasst aber Blumen
und ein Bleichstift küsst den Boden.

Plastik.
Das Eigentum der Stadt Hückelhoven besteht zu 70 % aus leger gesprenkeltem Hartplastik. Ich habe nicht gegen Hückelhoven, weil wir eigene Spielplatzdrogendealer haben
und die verzweifelte Hoffnung auf Wirtschaftswachstum in Ehren halten,
auch wenn unser Kirchenvorstand diesbezüglich die orthografischen Fähigkeiten eines Taufbeckens besitzt.
Berta spielt Wäscheständer und verabscheut Kleinkunst zutiefst,
Milchprodukte sind verdammt wandlungsfähig,
wenn es um den Himmel geht,
ich male Herzchen und weiss nicht wieso.

Nachwort Berta:
„Gucke mal schau, ein Zaunpfahl !"
14.6.07 14:26


Sockenuniversum

Alfred war ein chronischer „Scheisse“- Sager und verkörperte die dritte Generation einer sächsischen  Kanalarbeiterfamilie.

Im Laufe der Jahre presste er seine Existenz in ein Ampel-Schema inklusive Übergangsphasen, verkaufte fragwürdige Goldamaturen an imperialistische Riesenkakerlaken, täuschte einen moralischen Schlaganfall vor und starb an den Folgen.

Gott fand weder Kontext noch Sinn.

18.3.07 20:04


Herzerektion und Würstchenzauber

"Gucke mal schau, ein Zaunpfahl !"
16.3.07 18:02


Zwiebelbrillen in the end make selbst butterflies cry

Im Mai tackert sich Alma ein Possesivpronomen auf die Brust und schwelgt in Zuckerwatte mit Kapernaroma. Trotz der Banalität fremder Kontaktlinsen reflektiert das Trottoir Endorphine, es regnet nicht, doch blüht.

Das Märchenhafte liegt im Idealismus und in den Mundwinkeln der Nacht.         Alma küsst gern die Einsamkeit aus den Wänden, wenn sie Sterne fällt oder scheinbar ist.

Dann war es warm und die Eindrücke empfohlen der urbanen Kulisse einen neuen Anstrich. Alma jedoch zeichnete weder Fenster noch Jalousien. Sie toupierte ihr Haar mit Stacheldraht auf und verklagte die Gesellschaft zusammenhangslos.                                   Niemand glaubte ihr.

Und doch fand man glucosefreie Süssigkeiten in ihren Träumen, ein literarisch zugedröhnter Kakadu schwärmte vom Liberalismus und Prinzessin Di schien fast schon weniger tot.

Eine Hymne auf Utopia, Alma spricht siebzehn Sprachen fliessen und findet die Liebe rätselhaft.Selbst nach dem Blinzeln bestand das Glück auf Lohnfortzahlung.               

15.3.07 17:06


Frühlings-Kamikaze?

Eine aus subtiler Peinlichkeit bestehende Morgensituation offenbart mir die humoristische Seite meiner angeborenen Zwangsneurosen,
ich befreie einen legasthenischen Maikäfer von der unerträglichen Leere meines Seins
und trete dem Zirkel aerodynamisch-minderbemittelter Fettvögel australischer Herkunft bei,
die Zeitzonen an den Fingern und in memoriam.

Frühling ambientisiert sich durch die Weltgeschichte
und heute liegt etwas in der Luft.
Mit unfassbarer Klischeehaftigkeit fangen die Fenster Feuer,
der Himmel frisst Farbpigmente,
ein dreifaches Hoch auf Konspirationtheorien,
das Leben kann so leicht sein.

…und dann tötet die sublimierte Libido
durch semi-zwanghafte Freizügigkeit,
geht in die hormonelle Offensive, Kamikaze und vollfrontal!
Haben wir nicht alle die Schnauze voll
von tausendundeinem Vorabendszenario?
Missbrauchen wir ein wenig Frühlingsmetaphorik
und prägen die Sprache neu
ein Verkehrunfall spielt Architekt
und alles ist doch sowieso immer irgendwie anders.
Aufbruchsstimmung,
an den Wänden splittern Geigen
und ich steh schreiend
auf blühender Flur…

(Das tu ich für mich selbst und lüge den ganzen Tag)

14.3.07 21:16


Kleine Schwester

Zum Ausdruck ihrer Minderjährigen Subjektivität legt Alma leidenschaftlich gerne Thunfischbaguettes auf die Schienen eines benachbarten Fernverkehrsmittels

und denkt an lächelnde Gesichter.

Um mit ihrer großmütterlichen Gelegenheitsillusion in Kontakt zu treten,

reisst sie Teddys die Ohren ab, das Geräusch erinnert sie an Feiertage im Dezember,

an altmodische Rüschenkleider, sie hasste Puppen,

schnitt ihnen die Haare ab

und Wimpern.Schlag

um Schlag und

*RISS*

(ihr Kleid/entzwei)

 

Sie verlor die Fingernägel

unter tausend Decken,

mit dem Schweiss und die durchscheinende,

zähe Haut

an den Rändern,

warf Wellen, gegen das akustische Sterben.

 

Alma hasst.(..)

14.3.07 17:13


Zeitweise Protagonistin, zeitweise Metapher

Ein zeitgenössisches Kommunikationsdesaster wirft pinke Dinger auf die obligatorische Frühjahrsdepression, hier verkörpert von einem melancholischen Rotkehlchenleichnam nebst empathischem Madenverband.                                               Fahrradständer sind keine Friedenschöre, ich bin frisch entliebt, ohne Kontext zu Obengenanntem und ziehe Kausalketten durch den Dreck.

Währendessen versucht ein neurotischer Gaderobenhaken meine soziale Inkompetenz in einem Vierakter darzustellen und ich ersetze Herzchen durch postmoderne Scheisse.

Situationskomik sollte nicht editierbar sein, nein.

14.3.07 17:11


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